Syndrombeschreibung | |
| Das XXX-Syndrom (Triplo-X-Syndrom) wird verursacht
durch einen von der Norm abweichenden Chromosomenbefund. In der Regel führt
diese zahlenmäßige Chromosomenveränderung jedoch nicht zu einer
schweren geistigen oder körperlichen Behinderung. Normalerweise haben Frauen als Geschlechtschromosomen zwei X-Chromosomen : Karyotyp 46, XX. Bei Frauen mit Triplo-x-Syndorm wird ein zusätzliches X-Chromosom nachgewiesen: Karyotyp 47, XXX. Dies entsteht durch eine Fehlverteilung bei der Keimzellbildung. Die genaue Ursache dafür ist noch nicht bekannt. Entwicklung: Mädchen mit dem Triplo-X-Syndrom sind bei Geburt im Allgemeinen vollkommen normal entwickelt. In einigen Fällen kann das durchschnittliche Geburtsgewicht etwas niedriger liegen, was aber keinerlei Auswirkungen hat. Manche, aber längst nicht alle Mädchen sind in ihrer späteren Entwicklung ruhiger und schüchterner als Mädchen mit zwei X-Chromosomen. Sie durchlaufen oft ein weniger ausgeprägtes und später einsetzendes Trotzalter. In diesem Falll ist es von Elternseite aus wichtig, ihnen Gelegenheit zu geben, sich zu behaupten und die Selbstständigkeitsentwicklung beispielsweise durch Spielgruppen und andere Kontakte zu gleichaltrigen Kindern anzuregen. Triplo-X-Mädchen sind öfters Spätentwickler in motorischer, sprachlicher und psychischer Hinsicht wobei es einen besonderen Schwerpunkt bei Sprachentwicklungsverzögerungen gibt. Sie sprechen aber sehr gut auf Förderung an, diese sollte bei Bedarf so früh wie möglich einsetzen. Dabei sind folgende Punkte wichtig:
Bei einigen Mädchen kann es in der Pubertät zu größeren Schwierigkeiten kommen, weil sie manchmal unreifer sind als es ihrem Alter und ihrer Größe entspricht. Da es über erwachsene Triplo-X-Frauen sehr wenig Untersuchungen gibt, kann wenig über ihre beruflichen Chancen gesagt werden, es ist aber davon auszugehen, dass sehr viele einen handwerklichen, praktischen Beruf ausüben. Triplo-X-Frauen haben die gleiche Lebenserwartung wie Frauen mit zwei X Chromosomen. Auswirkungen des Triplo-X-Syndroms – diese können, MÜSSEN aber nicht auftreten:
Therapiemöglichkeiten:
Häufigkeit und Vorkommen:
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